{"id":35,"date":"2018-12-02T11:55:06","date_gmt":"2018-12-02T10:55:06","guid":{"rendered":"http:\/\/abdichtungstechnik.de\/?page_id=35"},"modified":"2018-12-02T11:55:06","modified_gmt":"2018-12-02T10:55:06","slug":"begriffe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bauwerkabdichtung.de\/?page_id=35","title":{"rendered":"Begriffe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Packer<\/strong><br \/>\nAnschlussstutzen, durch den fl\u00fcssiges Injektionsmaterial verpresst wird. Zu unterscheiden sind dabei <strong>Bohrpacker<\/strong>, die in einer Bohrung verankert werden und Klebepacker, die auf die Oberfl\u00e4che geklebt werden. Angepasst auf den Verpresszweck, die Pumpentechnologie, unterschiedliche Bauteildimensionen und die Verpressmaterialien werden Packer mit unterschiedlichen L\u00e4ngen und Durchmessern und aus verschiedenen Materialien eingesetzt.<\/p>\n<p><strong>Beanspruchungsklasse<\/strong><br \/>\nUnter Ber\u00fccksichtigung der Baugrundeigenschaften und des Bemessungs- wasserstandes ist die Art des angreifenden Wassers zu ermitteln.<br \/>\nI     gilt lf\u00fcr dr\u00fcckendes und nichtdr\u00fcckendes, sowie zweitweise aufstauendes<br \/>\n      Sickerwasser<br \/>\nII   gilt f\u00fcr Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser<\/p>\n<p><strong>Nutzungsklasse<\/strong><br \/>\nDer Begriff \u201cWasserundurchl\u00e4ssigkeit\u201d suggeriert eine absolute Dichtheit, was bei einem mineralischen Baustoff an sich ausgeschlossen ist. Vielmehr wird nach diesen Festlegungen in Abh\u00e4ngigkeit von der Funktion und den Nutzungsanforderungen die Menge des zul\u00e4ssigen Wassertransportes durch den Beton festgelegt.<br \/>\nA    Feuchtetransport in fl\u00fcssiger Form durch den Beton ist nicht zul\u00e4ssig<br \/>\nB    begrenzte Wasserdurchl\u00e4ssigkeit im Bereich von Fugen uns Sollrissen<\/p>\n<p><strong>Weisse Wanne<\/strong><br \/>\nWasserundurchl\u00e4ssige Bauwerke aus Beton sind nach DIN 18195 Bauwerke, die teilweise oder vollst\u00e4ndig ins Erdreich eigebettet sind und bei denen der Beton ohne zus\u00e4tzliche Abdichtungsmassnahmen sowohl lastabtragende als auch abdichtende Funktionen \u00fcbernimmt.<br \/>\nDurch den Wegfall der zus\u00e4tzlichen Abdichtungsschicht und eine dadurch geringere Witterungsabh\u00e4ngigkeit in der Herstellung ergeben sich f\u00fcr Bauwerke aus wasserundurchl\u00e4ssigem Beton in der  Regel k\u00fcrzere Bauzeiten.<br \/>\nBei nachtr\u00e4glich auftretenden Undichtigkeiten besteht der Vorteil darin, dass sich die Fehlstellen direkt auf der Innenseite des Betons abzeichnen. Im Falle einer zus\u00e4tzlichen Dichtungshaut kann deren Fehlstelle nur mit grossem Aufwand ermittelt werden.<\/p>\n<p>Die Konstruktion und Planung wasserundurchl\u00e4ssiger Bauwerke aus Beton bedarf besonderer  Sorgfalt und muss in Abstimmung mit den aktuellen Regelwerken erfolgen. Neben der Konsistenz des Betons kommt dabei der Ausbildung von Fugen und der Vermeidung von Rissen durch Bemessungen der Bewegung besondere Bedeutung zu.<\/p>\n<p><strong>Begriffe, zitiert aus der DAfStb-Richtlinie Wasserundurchl\u00e4ssige Bauwerke aus Beton (werden auch in anderen Normen verwendet)<\/strong><\/p>\n<p><em>Bodenfeuchte<\/em><br \/>\nKapillar im Baugrund gebundenes Wasser<\/p>\n<p><em>Bemessungswasserstand<\/em><br \/>\nDer aus langj\u00e4hrigen Beobachtungen ermittelte h\u00f6chste Wasserstand durch Grund-, Schichten- oder Hochwasser<\/p>\n<p><em>Nichtdr\u00fcckendes Wasser<\/em><br \/>\nWasser, das auf einer Seite eines Bauteils einen hydrostatischen Druck aus\u00fcbt<br \/>\nEs wird unterschieden:<\/p>\n<p><em>Nichtstauendes Sickerwasser<\/em><br \/>\nIn den Boden einsickerndes Wasser, das bei sehr stark durchl\u00e4ssigem Boden  bis zum freien Grundwasserspiegel ohne Anstau absickern kann oder bei weniger durchl\u00e4ssigem Boden vor dem Bauteil durch eine dauerhaft funktionsf\u00e4hige Dr\u00e4nung nach DIN 4095 abgef\u00fchrt wird<\/p>\n<p><em>Zeitweise aufstauendes Sickerwasser<\/em><br \/>\nUnter Einwirkung der Schwerkraft frei abfliessendes Wasser, das sich auf wenig durchl\u00e4ssigen Bodenschichten zeitweise aufstauen kann. Diese Beanspruchungsart liegt bei einer Einbindetiefe des Bauwerks von weniger als 3 m in wenig durchl\u00e4ssigem Boden ohne Dr\u00e4nung nach DIN 4095 vor , wenn die Bauwerksohle mindestens 300 mm \u00fcber dem Bemessungswasserstand liegt und Bodenart und Gel\u00e4ndeform nur Stauwasser erwarten lassen<\/p>\n<p><em>Grundwasser, Hochwasser, Schichtenwasser<\/em><br \/>\nAlle anderen F\u00e4lle von dr\u00fcckendem Wasser, die nicht zeitweise aufstauendes Sickerwasser sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Packer Anschlussstutzen, durch den fl\u00fcssiges Injektionsmaterial verpresst wird. Zu unterscheiden sind dabei Bohrpacker, die in einer Bohrung verankert werden und Klebepacker, die auf die Oberfl\u00e4che geklebt werden. 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