{"id":29,"date":"2018-12-02T11:55:06","date_gmt":"2018-12-02T10:55:06","guid":{"rendered":"http:\/\/abdichtungstechnik.de\/?page_id=29"},"modified":"2018-12-02T13:57:51","modified_gmt":"2018-12-02T12:57:51","slug":"feuchtschaeden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bauwerkabdichtung.de\/?page_id=29","title":{"rendered":"Feuchtsch\u00e4den"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-165\" src=\"http:\/\/abdichtungstechnik.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mauerwerk1.jpg\" alt=\"\" width=\"290\" height=\"767\" srcset=\"https:\/\/www.bauwerkabdichtung.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mauerwerk1.jpg 290w, https:\/\/www.bauwerkabdichtung.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mauerwerk1-113x300.jpg 113w, https:\/\/www.bauwerkabdichtung.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mauerwerk1-76x200.jpg 76w\" sizes=\"(max-width: 290px) 100vw, 290px\" \/>Feuchtesch\u00e4den<\/strong> im Mauerwerk werden durch verschiedene Arten der Wasseraufnahme verursacht.<\/p>\n<p>Im erdber\u00fchrten Mauerwerksbereich kommt es durch fehlende oder besch\u00e4digte Abdichtungen zum Kontakt mit feuchtem Erdreich oder anstehendem Wasser. Die Feuchtigkeit wird in das Mauerwerk aufgenommen und dringt nach Innen. Durch die kapillare Saugwirkung steigt das Wasser dabei sogar entgegen der Schwerkraft nach oben und verdunstet in den luftber\u00fchrten Geb\u00e4udeteilen. Es stellt sich ein Gleichgewicht zwischen Wasseraufnahme und -abgabe ein.<br \/>\nErh\u00f6ht sich die aufgenommene Wassermenge, so steigt die Durchfeuchtungsh\u00f6he der Wand. Durch die so vergr\u00f6sserte Verdunstungsfl\u00e4che wird das Gleichgewicht wieder hergestellt.<\/p>\n<p>Feuchtigkeit im Mauerwerk f\u00fchrt zu Sch\u00e4den, die in mechanische Zerst\u00f6rungen und organischen Befall unterschieden werden.<\/p>\n<p><strong>Mechanische Sch\u00e4den<\/strong> entstehen z.B. durch Frosteinwirkung, wobei sich ausdehnendes Wasser oder Eis zerst\u00f6rende Absprengungen verursacht.<br \/>\nGrosse Schadenswirkung hat aber auch in Wasser gel\u00f6stes Salz, das mit ins Mauerwerk transportiert wird. Salz hat im wassergel\u00f6sten Zustand ein relativ geringes Volumen. Trocknet aber salzhaltiges Wasser an luftseitigen Bauteilen ab, bleibt das Salz zur\u00fcck und nimmt seine deutlich gr\u00f6ssere kristalline Form an. Diese Salzkristalle sprengen durch Ihre Vergr\u00f6sserung mineralische Baustoffe. Putzzerst\u00f6rungen, Aus- sandungen von M\u00f6rtelfugen und sichtbare Ausbl\u00fchungen sind die Folge.<\/p>\n<p>Weiterhin ziehen Salze auch wieder Feuchtigkeit hygroskopisch aus der Umgebungsluft an, so dass die Oberfl\u00e4chen betroffener Wandab- schnitte nicht trocknen oder sogar noch feuchter werden.<\/p>\n<p>Wasser im Mauerwerk ist weiterhin auch Schadensursache f\u00fcr organischen Befall wie Schimmel und Algen.<br \/>\nSchimmelpilze, die in geringer Konzentration nat\u00fcrlich in der Luft vorkommen, siedeln sich dort konzentriert an, wo sie Nahrung und Wasser finden. Einige Schimmelarten bergen Risiken f\u00fcr Allergiker oder kranke und geschw\u00e4chte Menschen.<\/p>\n<p><strong>Verfahren<\/strong><\/p>\n<p>Die bei einer Injektion ins Mauerwerk eingebrachten Wirkstoffe m\u00fcssen sich im Bauteil so verteilen, dass der kapillare Wassertransport unterbrochen wird. Dazu werden Risse und Hohlr\u00e4ume verf\u00fcllt, sowie das gesamte Porengef\u00fcge des Bauteils abgedichtet.<br \/>\nDurch die Viskosit\u00e4t des Injektionsmaterials, sowie die Art der Einbringung, muss sichergestellt sein, dass eine gleichm\u00e4ssige Verteilung bis in die kleinsten Kapillarporen erreicht wird und vorhandenes Wasser durch das Abdichtungsmaterial eingebunden oder verdr\u00e4ngt wird. Dabei werden folgende Wirkprinzipien unterschieden:<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-29 gallery-columns-3 gallery-size-full'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img width=\"277\" height=\"206\" src=\"https:\/\/www.bauwerkabdichtung.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mauerwerk2_1.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.bauwerkabdichtung.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mauerwerk2_1.jpg 277w, https:\/\/www.bauwerkabdichtung.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mauerwerk2_1-269x200.jpg 269w\" sizes=\"(max-width: 277px) 100vw, 277px\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img width=\"282\" height=\"182\" src=\"https:\/\/www.bauwerkabdichtung.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mauerwerk2_2.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img width=\"279\" height=\"144\" src=\"https:\/\/www.bauwerkabdichtung.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mauerwerk2_3.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img width=\"284\" height=\"128\" src=\"https:\/\/www.bauwerkabdichtung.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mauerwerk2_4.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Eine <strong>Verstopfung<\/strong> des Porengef\u00fcges wird durch die festigkeitssteigernde Gelbildung einiger Produkte erreicht. Zun\u00e4chst wird der niedrig viskose Dichtstoff unter Druck bis in die kleinsten Kapillaren injiziert. Dort beginnt nach kurzer Reaktionszeit die Volumen- vergr\u00f6sserung des Materials, bis die Kapillaren vollst\u00e4ndig mit dem Wirkstoff gef\u00fcllt sind. Aufgrund der eingeschr\u00e4nkten Materialausdehnungen kommt es bei gr\u00f6sseren Hohlr\u00e4umen zu einer <strong>Verengung<\/strong> der Volumen.<\/p>\n<p>Durch die wasserabweisende Eigenschaften einiger Injektionsstoffe wird eine <strong>Hydrophobierung<\/strong> der Kapillarwandungen erreicht. Innerhalb des bestehenden Porengef\u00fcges entsteht so eine nicht benetzbare Schicht, die keine weitere Kapillarit\u00e4t aufweist. Die beiden Wirkprinzipien der kapillaren Verdichtung und der Hydrophobierung k\u00f6nnen kombiniert angewendet werden.<\/p>\n<p>Durch den eingesetzten Injektionsdruck wird eine gleichm\u00e4ssige Verteilung des Materials im gesamten Porengef\u00fcge erreicht. W\u00e4hrend einer Injektion wird der ermittelte Druck \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum aufrecht erhalten, um die vollst\u00e4ndige Ausbreitung des Verpressmaterials im Mauerwerksquer- schnitt auch bei hoher Durchfeuchtung zu erreichen. Unter Umst\u00e4nden wird der Injektionsvorgang in mehreren Stufen wiederholt.<\/p>\n<p>Im Porengef\u00fcge eingeschlossenes Wasser verhindert oft eine gleichm\u00e4ssige Verteilung des Abdichtungsstoffes. Durch gezielte Vortrocknung kann das zug\u00e4ngliche Restporenvolumen vergr\u00f6ssert werden. Gleichzeitig dient die Vortrocknung der genaueren Ermittlung der Schadens- ursache und damit oft der Begrenzung der Sanierungsmassnahmen.<br \/>\nDurch das Injektionsverfahren k\u00f6nnen verschiedene Arten von Mauerwerk abgedichtet werden. Gr\u00f6ssere Hohlr\u00e4ume und Luftr\u00e4ume bei mehrschichtigem Wandaufbau werden vorab mit einem auf das Mauerwerk abgestimmten Zement verf\u00fcllt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feuchtesch\u00e4den im Mauerwerk werden durch verschiedene Arten der Wasseraufnahme verursacht. Im erdber\u00fchrten Mauerwerksbereich kommt es durch fehlende oder besch\u00e4digte Abdichtungen zum Kontakt mit feuchtem Erdreich oder anstehendem Wasser. Die Feuchtigkeit wird in das Mauerwerk aufgenommen und dringt nach Innen. 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