|
Mechanische Schäden entstehen z.B. durch Frosteinwirkung, wobei sich ausdehnendes Wasser oder Eis zerstörende Absprengungen verursacht. Grosse Schadenswirkung hat aber auch in Wasser gelöstes Salz, das mit ins Mauerwerk transportiert wird. Salz hat im wassergelösten Zustand ein relativ geringes Volumen. Trocknet aber salzhaltiges Wasser an luftseitigen Bauteilen ab, bleibt das Salz zurück und nimmt seine deutlich grössere kristalline Form an. Diese Salzkristalle sprengen durch Ihre Vergrösserung mineralische Baustoffe. Putzzerstörungen, Aus- sandungen von Mörtelfugen und sichtbare Ausblühungen sind die Folge.
Weiterhin ziehen Salze auch wieder Feuchtigkeit hygroskopisch aus der Umgebungsluft an, so dass die Oberflächen betroffener Wandab- schnitte nicht trocknen oder sogar noch feuchter werden.
Wasser im Mauerwerk ist weiterhin auch Schadensursache für organischen Befall wie Schimmel und Algen. Schimmelpilze, die in geringer Konzentration natürlich in der Luft vorkommen, siedeln sich dort konzentriert an, wo sie Nahrung und Wasser finden. Einige Schimmelarten bergen Risiken für Allergiker oder kranke und geschwächte Menschen.
|